Chronik der Privaten Handelsschulen Baumann

Handelsschule Baumann ist ein Name der weit über die Stadtgrenzen ein Begriff geworden ist. Folkert Baumann, der Gründer der Handelsschule, hatte einst gesagt:
Non scolae, sed vitae discimus.
Übersetzt bedeutet das: Nicht für die Schule sondern für das Leben lernen wir.
Die Handelsschule Baumann wurde 1911 von Folkert Baumann in der Bahnhofstraße in Neunkirchen gegründet. Seit 1928 bis Juli 2010 befand sich die Schule in dem von Folkert Baumann erbauten Gebäude in der Friedrich-Ebert-Straße 25.
Die Schule wurde im Jahr 1944 vorübergehend geschlossen. Danach wurde das Gebäude von verschiedenen Behörden genutzt. Nachdem Frau Baumann, die Witwe Folkerts, wieder darüber verfügen konnte, stellte sie den Antrag, die Schule 1956 wieder zu eröffnen. Die Schulleitung übernahm zunächst ihre Tochter, Lene Prill, geb. Baumann und kurze Zeit später deren Ehemann, Dr. Heinz Walter Prill, der sie bis zu seinem Tode im Jahre 1970 ausübte. Danach leitete Frau Prill die Schule wieder alleine.
Frau Prill trat 1989 in den Ruhestand und verpachtete die Handelsschulen Baumann an Frau Kirsch als Schulträgerin und die Schulleitung übernahm Frau Marina Feickert.
Im Jahre 2000 wurde die Handelsschule Baumann durch die Diplom-Handelslehrerinnen Frau Anette Krämer und Frau Priska Gebhardt übernommen, die auch gemeinsam die Schule leiten. Im Schuljahr 2003/2004 wurde dann die Höhere Handelsschule abgeschafft und die Fachoberschule eingeführt.
Seit 2008 tritt die Schule unter dem Neuen Namen auf:
Private Kaufmännische Schulen
Handelsschule und Fachoberschule Wirtschaft
- staatlich anerkannte Ersatzschulen -
Im August 2010 erfolgte der Umzug in die frühere Itzenplitzschule nach Heiligenwald.
Das aktuelle Kollegium umfasst 4 Handelslehrer/innen, 5 Gymnasiallehrer/innen und 1 technische Lehrerin.